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Das Ende vom Lied

Mit meiner letzten Freundin habe ich am Telefon Schluss gemacht. Ein absoluter Beziehungs-Fauxpas, ich weiss. Das war auch von mir nicht so geplant. Echt jetzt. Zu meiner Entschuldigung kann ich nur sagen, dass es sich um eine Fernbeziehung gehandelt hat und das zwischen mir und meiner Freundin immer 500 km lagen. Über die Hälfte der Beziehungszeit hat sich also sowieso mehr oder weniger am Telefon abgespielt. Nun denn, jetzt war es also Aus. Jetzt war also der Moment gekommen, wo auch das Herz endlich versteht, dass es mit dem Kopf so nicht weitergehen kann. Ich wollte ja darüber sprechen, es ausdiskutieren und im Guten auseinandergehen. Leider war das aber in diesem Moment in Zeit und Raum nicht möglich.

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Flatterwochen statt Flitterwochen

Ich wohne gegenüber einer Kirche. In einer von grossen Bäumen gesäumten, verkehrsberuhigten Strasse. Alles Altbau hier. Schön und meistens ruhig. Der perfekte Ort zum heiraten – wenn man an dem Klischeehaften seine Freude hat. Und wenn man schon dabei ist, kann man dem Ganzen auch noch die Krone aufsetzen indem man, nach dem Treueschwur in authentischer Ewigkeitsatmoshpäre, auf den in Stein gemeiselten Treppenstufen vor dem Gotteshaus zwei weisse Tauben in den Himmel aufsteigen lässt. Eine starke Symbolik. So perfekt – „It’s a wrap“, würde der Regisseur sagen. Die Szene ist im Kasten. Die Anwesenden werfen mit Reis. Die Braut wischt sich die Tränen aus dem Schleier. Der Bräutigam hat Muskelkater in den Backen. Alle sehen ihre Investitionen gut angelegt – nur Onkel Günther würde gerne endlich ehrlich mal eine rauchen.

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Why I’m always at Home

I’m 45 years old. I started Skateboarding when I was 15. About the same time I picked up photography and started my own Zine which I turned into a clothing company by the age of 18. Once I finished school I took up photography professionally and played in a band called Cheeseslider. By 1996 I scored a record deal which eventually lead me to directing music videos for the next four years. I played Golf with James Last in Miami and crashed a Mini-Van full of Rap artists from Berlin somewhere in the outback of Sweden in -30 degrees (celsius) weather. In 1998 I spent a summer in Hollywood interning at the Set of „Being John Malkovich“. I had lunch with Cameron Diaz and almost got punched in the face by John Cusack. That same year I married a rock singer from Texas. Two years later I was managing a band called Montana Chromeboy. We went on a tour called „War on the Bullshit“. The second day into that tour was September 11th, 2001. Why I’m always at Home weiterlesen